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Hausarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Wirtschaft - Recht, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, 27 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die nationalen Gesundheitssysteme der Mitgliedsstaaten der Europ鋓schen Gemeinschaft gestalteten sich aufgrund ungleicher kultureller, gesellschaftlicher und historischer Entwicklungen in den einzelnen L鋘dern hinsichtlich Struktur, Leistungserbringung und Finanzierung mit der Zeit sehr unterschiedlich. Das deutsche System der Sicherung im Krankheitsfall wird durch die gesetzliche und die private Krankenversicherung getragen. Dem Sozialgesetzbuch zufolge hat der Versicherte, au遝r in Notf鋖len, in denen 鋜ztliche Behandlung unabdingbar ist, keinen Anspruch auf Sachleistungen seines Wohnstaates solange er sich im Ausland aufh鋖t. Dies betrifft auch einen kurzfristigen Aufenthalt. Das nationale Gesundheitssystem ist, nicht nur in Deutschland, auf das eigene Staatsgebiet beschr鋘kt. Um den EU-B黵ger in seinen Grundfreiheiten jedoch nicht einzuschr鋘ken, mussten Regelungen geschaffen werden die es ihm erlaubten, die voneinander abgeschotteten sozialen Sicherungssysteme der einzelnen Mitgliedsstaaten trotz der nationalen Bestimmungen in Anspruch nehmen zu k鰊nen. Dazu wurden Verordnungen erlassen und Pr鋤edenzf鋖le geschaffen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheitspolitik sowie die Legislative der EU-Mitgliedsstaaten hatten. Diese Rechtssprechung ebenso wie die Gesetzgebung bildeten die Fundamente der Patientenmobilit鋞 in Europa. In dieser Hausarbeit wird untersucht, inwieweit sich die Umsetzung der Grundfreiheiten durch die Patienten und die Entscheidungen des EuGH auf die Entwicklung der Gesundheitspolitik und Gesetzgebung in Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten ausgewirkt haben. Ziel der Hausarbeit ist die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen einer Auslandsbehandlung in einem EU-Mitgliedsstaat. Hierzu werden Europ鋓sches und Nation...
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