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Quelle: Wikipedia. Seiten: 21. Kapitel: Burg Nideggen, Burg Bourheim, Burgberg, Burg Vlatten, Burg Hengebach, Motte Altenburg, Burg Untermaubach, Burg Bubenheim, Burg Kreuzau, Burg Obbendorf, Burg Müddersheim, Burg Binsfeld, Burg Drove, Burg Niederzier, Harff´sche Burg, Burg Sievernich, Burg Gladbach, Burg Birgel, Haus Mozenborn, Burg Gürzenich, Burg Blens, Burg Hausen, Stacherburg, Laufenburg, Hubertushof, Hallenburg Disternich, Burg Dürboslar, Alte Burg, Breitenbend, Burg Gödersheim, Karlsburg, Burg Holzheim, Ahrburg, Burg Engelsdorf, Burg Güsten. Auszug: Die Ruine der Burg Nideggen ist Wahrzeichen der Stadt Nideggen und befindet sich im Besitz des Kreises Düren. Die rechteckige Höhenburg war Sitz der mächtigen Grafen und Herzöge von Jülich und besaß im Mittelalter den Ruf, uneinnehmbar zu sein. Burg Nideggen wurde von den Grafen von Jülich im strategisch wichtigen Grenzgebiet zur damaligen Herrschaft Monschau errichtet. Sie sollte das geerbte Gebiet der Grafen gegen die Interessen des Erzbischofs von Köln sichern. Den Grundstein zur Burganlage legte im Jahr 1177 Wilhelm II. mit dem Bau des Bergfrieds, der in Sichtweite zur Reichsburg Berenstein errichtet wurde. Diese lag etwa drei Kilometer östlich und wurde um 1090 erbaut. Nach ihrer fast völligen Zerstörung um 1200 diente sie als Steinbruch für den Ausbau des Nidegger Burgturms. Die gelblichen Quader von Berenstein unterscheiden sich erkennbar von den roten Buntsandsteinen der unteren Hälfte des Turmes, die bei Nideggen gebrochen wurden. Der Bau wurde von Wilhelm III. fortgeführt. Auch dessen Nachfolger lag wie seine Ahnen im Streit mit Kurköln. Nach einer erfolgreichen Schlacht ließ Wilhelm der IV. 1242 den damaligen Erzbischof Konrad von Hochstaden für neun Monate im Verlies des Bergfrieds einkerkern. Dieser war nicht der Einzige, der die Mauern des dunklen Gefängnisses kennenlernte. Bereits einige Jahre zuvor (um 1214) hatte der Herzog Ludwig von Bayern dort ´´Quartier nehmen dürfen´´. Und auch Konrads Nachf...
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