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REICHENAU
Kategorie: Baden-wuerttemberg: Reichenau:

´´Einleitung In der Stiftsbibliothek von St. Gallen befindet sich die Kopie eines karolingischen Klosterplans, die zwischen 826 und 830 im Kloster Reichenau angefertigt wurde, es handelt sich um den so genannten St. Galler Klosterplan#. Die komplexen Bedürfnisse eines karolingischen Klosters sind in diesem Entwurf bis zur Perfektion befriedigt und gestaltet worden. Auf dem Klosterplan ist der Grundriss einer Klosteranlage mit 55 festen Bauten und 341 Inschriften aufgetragen, die zum Teil in Versform auf die Bedeutung der Gebäude hinweisen. Mit und am Klosterplan ist viel geforscht worden. Bereits 1604 hat Heinrich Cansius die metrischen Inschriften des Plans veröffentlicht, 1704 erschien die Zeichnung in einem Kupferstich von Jean Mabillon, 1844 brachte Ferdinand Keller den Plan in einem Steindruck heraus. Seit 1952 existiert ein Faksimile des Klosterplans, das im Offsetdruckverfahren in acht Farben hergestellt wurde und der Forschung enormen Auftrieb gegeben hat. Es gibt in der Wissenschaft keinen Zweifel darüber, dass es sich beim St. Galler Klosterplan um eine Kopie, genauer um eine Pause und nicht um eine Originalzeichnung handelt#. Der Plan muss in einer warmen Gegend also im Süden entstanden sein, da die im Plan angelegte zweckmäßige Ausrichtung der Gebäude so nur in einem warmen Landstrich Sinn macht. Im Plan bekommen daher alle wichtigen Gebäude einen kühlen Platz im Plan zugewiesen, wie z.B. die Bibliothek, das Skriptorium, die Schule und die Abtspfalz. Die Versorgungseinrichtungen des Klosters werden im Idealplan im Süd-Westen angesiedelt. Uneinigkeit besteht in der Forschung über die genaue Entstehungszeit der Originalvorlage des Klosterplans. Einige Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass die Originalvorlage des Klosterplans während der Aachener Reformsynoden von 816 bis 817 hergestellt wurde#. Konrad Hecht datiert die Entstehung bereits auf 792 und führt dies auf die basilika praegandis des Reformabts Benedikt von Aniane zurück. Studienarbeit aus de...
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´´Eine kurze Darstellung des St. Galler Klosterplans´´

´´In der Zeit vom 13. bis zum 17. Juli schrieb Arthur Schnitzler während eines Urlaubs im Kurhaus von Reichenau die Novelle Lieutenant Gustl. Nach einem Konzert wird Leutnant Gustl von dem Bäcker Habetswallner beleidigt. Da dieser satisfaktionsunfähig ist, bleibt Gustl nach dem Ehrenkodex des Militärs nur die Wahl mit Schimpf und Schande seinen Dienst zu quittieren oder sich umzubringen. Er beschließt sich am nächsten Morgen zu erschießen. Bis dahin wandert er durch die Straßen Wiens und denkt über sein Leben, seine Situation und mögliche Auswege nach. Als er morgens vor dem Selbstmord etwas frühstücken will, erfährt er im Kaffeehaus, dass den Bäcker der Schlag getroffen hat. Da niemand etwas von der Beleidigung mitbekommen hat, wirft Gustl den Ehrenkodex erleichtert über den Haufen und beschließt weiterzuleben, als sei nichts geschehen. Die Novelle erschien am 25.12.1900 als Beilage in der Weihnachtsausgabe der Neuen freien Presse. Sie war zu dieser Zeit hochaktuell und hatte großen Erfolg. Aber ihre Inhalte führten zu starken Kontroversen und kosteten ihren Autor das Offizierspatent. Weshalb war die Empörung über diesen Text so groß, dass noch 1962 ein böser Artikel deswegen über Arthur Schnitzler im Nachrichtenblatt Alt-Österreichs erschien Und welches Nachspiel hatte die Veröffentlichung der Novelle für ihren Autor Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Deutsche Novellen des 19. Jahrhunderts, 8 Quellen im Literaturverzeichnis.´´
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´´Zu: Arthur Schnitzlers Lieutenant Gustl´´

Mittelalterliche Klöster faszinieren Jahr für Jahr zahlreiche Besucher. Dieser Band von Jens Rüffer stellt die mittelalterliche Klosterarchitektur im Überblick vor und beschreibt ihre großartigen Bauten. Hirsau, Reichenau, Ebersbach, Doberan, Lauterberg, Erfurt oder Königsfelden sind nur einige davon. Der Autor behält stets das historische und kulturelle Umfeld im Blick und schildert eingehend die Lebensweise der Mönchsgemeinschaften. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Reformorden des 11. bis 13. Jh.s. Der Bogen spannt sich von den Benediktinern über die Zisterzienser, Augustinerchorherren, Prämonstratenser und Kartäuser bis zu den großen Bettelorden der Dominikaner und Franziskaner. Beispiele für behandelte Klöster nach Orden: Benediktiner (Müstair CH, Reichenau, Hirsau), Zisterzienser (Ebersbach, Lilienfeld, Doberan, Heiligenkreuz A), Augustinerchorherren (Hamersleben, Lauterberg), Prämonstratenser (Jerichow, Havelberg) Kartäuser (Ittingen CH, Tückelhausen, Nürnberg), Dominikaner und Franziskaner (Erfurt, Regensburg, Königsfelden).
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Mittelalterliche Klöster



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